Sabine Hoppmann

Mein Name ist Sabine Hoppmann, ich bin 60 Jahre alt und wohne in Minden – Stemmer.
Zur Imkerei kam ich im Sommer 2016, nachdem ich mir die Frage gestellt habe : was tun nach Beendigung der Berufstätigkeit und Beginn der Rentenzeit ?

Als grosse Naturliebhaberin, Tierfreundin, Gartenbesitzerin und Jägerin , sollte es eine Beschäftigung draussen und mit Tieren sein. Daher lag es nahe, dass die Bienen meinen weiteren Lebensweg begleiten sollten.Ich hatte absolut keine Ahnung von der Imkerei. Also besuchte ich nach einem freundlichen Telefonat mit Fred Dietz, einen Stammtisch-Abend unseres Imkervereins. Dort wurde zu meinem grossen Glück der Kontakt hergestellt zu dem langjährigen und sehr erfolgreichen Imker Heinrich Schmidt aus Maaslingen. Er nahm mich unter seine Fittiche und stand mir jeder Zeit (auch heute noch ) in allen theoretischen und praktischen Fragen zur Seite. So dauerte es nicht lange, bis ich von ihm mein erstes Bienenvolk geschenkt bekam. Mit Begeisterung beobachtete ich das Leben im Bienenstock und war fasziniert von der wunderbaren Zusammenarbeit der Bienen in ihrer Gemeinschaft.

Nun nahm alles seinen Lauf. Begleitend zu Heinrichs Ausbildung besuchte ich noch einen Lehrgang für Jungimker bei Torsten Krantz und einen Honiglehrgang.Meine Völkerzahl wuchs auf 5, ein Schleuderraum wurde eingerichtet und der erste eigene Honig geerntet, der sogar prämiert wurde.

Honigraum bei S. Hoppmann

Nun wünsche ich mir, dass ich meinen Bienen helfen kann, bei den heutigen Umweltbedingungen zu überleben. So habe ich in meinem Hausgarten u.a. die noch spät im Jahr für Nektar und Pollen sorgenden Silphie Pflanzen angebaut und werde ein benachbartes 6000 qm grosses Ackerstück als Weide für alle Insekten und als Wildacker für Hasen, Fasanen und Rebhühner einsäen.

Ich werde gerne noch viel lernen müssen in der Imkerei  – es bleibt spannend. . .