Jan Horstmann Lühloh

Ein Glas Honig verändert das Leben…..

Mein Name ist Jan und das ist meine Geschichte, eines morgens beim Frühstück viel mir auf das der gekaufte Honig auf einmal sehr viel flüssiger war als üblich. Nach kurzer Analyse des Ediketts viel mir auf das der Honig nicht aus Deutschland kommt ,ja nicht mal aus Europa. Da kamen mir einpaar Fragen auf wieso muss ein solches Produkt tausende Kilometer transport werden und können wir das nicht selbst regional Herstellen….?

Sei du selbst die Veränderung die du dir für diese Welt wünscht…

Da ich bereits vor etlichen Jahren einen Ablegerkasten geschenkt bekommen hatte welcher kurz darauf in einer dunklen Ecke verschwand , dachte ich das ich mir dann wohl einpaar Bienen holen kann und einfach los imkere. Während des sammelns von Informationen hatte ich immer wieder erfahren das es einen nahe gelegt wird in einen Verein beizutreten.Gesagt getan…..

Der Verein

Nach kurzer Überlegung wurde das Internet nach Vereinen in der Umgebung abgesucht….Treffer!!! Die Homepage des Imkereiverein Petershagens machte gleich sofort einen guten,offenen und informativen Eindruck. Sofort wurde die Nummer bei dem Kontakten angerufen, Fred Dietz. Daraufhin wurde eine kurze Besichtigung bei ihm eingerichtet.Es sollte nur eine Stunde dauern , da das Wetter eh schlecht war und es bei den Bienen eh nicht viel zu schauen gab im Herbst 2018. Nach sehr informativen 3Stunden war die Besichtigung dann zu Ende.Ich konnte zwar nur mit der Hälfte der Informationen etwas anfangen gerade im Bereich Beuten und Rähmchenmaß , war aber jetzt richtig Feuer und Flamme für das Thema. Kurz darauf wurde im Dezember 2018 der erste Stammtisch besucht. Mein erster Gedanke war dazu das man da bestimmt nur ältere Herrschaften trifft die ihre Imkereiinformationen sehr verschlossen halten. Ich war sehr erstaunt das dort viele junge Leuten und auch viele Frauen anwesend waren, die mich persönlich sehr offen und warmherzig empfangen haben. Hier wurde mir dann auch Christian Springer vorgestellt ,da die Chemie gleich passte wurde bei ihm auch gleich ein Besichtigungstermin vereinbart .Am selben Abend habe ich mir dann noch eine Beitrittserklärung geschnappt und ausgefüllt.

 Kurz nach dem Besichtungstermin war ich von dem flexiblen System das Christian hatte überzeugt und kurz darauf am 20.02.19 wurde eine Sammelbestellung der Beuten vorgenommen

Der März

02.03.19 Die ersten 4Bienenstöcke und Rähmchen sind eingetroffen und wurden noch gestrichen werden.

11.03.19 Der richtige Platz der Bienen wurde gesucht und gefunden, das Flugloch nicht in Nördlicher Richtung war hierbei wichtig.

16.03.19

Team Ankerhuus (Inken und Axel Brandt) hatten ein kleines Seminar zu den verschiedenen Beutentypen veranstaltet für Jungimker. Zwischenzeitlich wurden immer mal wieder verschiedene Imker und ihre Betriebsweisen besichtigt.

31.03.19

Nun war es soweit ,die Temperaturen waren warm genug das ich meine ersten 3 Wirtschaftsvölker von Christian abholen konnte.

Die Bienen

 Nach kurzen Transport wurden die Völker im Garten platziert.Da standen sie nun die ersten Bienenvölker meines Lebens. Nach zwei ruhigen Stunden begann dann der Einbürgerungstest und es wurden dann die Einfluglöcher geöffnet.Die Bienen taumelten langsam aus ihrer Beute heraus.Vereinzelnt flogen sie auch herum um sich zu orientieren aber ansonsten war da nicht viel los an dem Tag.Am selben Tag wurden die Bienen dann noch beim Veterinäramt gemeldet. Bereits einen Tag später waren die Bienen bei strahlenden Sonnenschein extrem aktiv und es konnten viele Bienen mit orangen und feuerroten Pollenhöschen beim Flugloch beobachtet werden.

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06.04.19

Die ersten Kirschblüten öffneten sich bei den 17°C die Draußen herrschten und Christian kam zu Besuch. Die erste Durchsicht lag an und hierbei wurde mir erklärt wie man mit den Bienen umgehen muss, wie die einzelnen Pollen,Brut,Futterwaben aussehen. Bei dem Eingriff haben wir auch gleich die alten Winterfutterwaben entfernt und die Honigräume aufgesetzt.

06.04.19

Ein kleiner Blick in den Honigraum von Volk 3 hatte verraten das hier in der Mitte des Honigraums bereits mehrere Mittelwände von den Bienen bebaut wurden.Ein Glück die Bienen hatten den Honigraum gut angenommen.